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Die letzten Tage der Menschheit

Mitwirkende

Wer im Film spricht und wer auf der Bühne der Serbenhalle steht.

Im Film sprechen

  • Markus Reisner

    Markus Reisner

    Offizier, Historiker

    „Kriege sind auch immer Informationskriege. Kriege um die Information und um die Deutungshoheit.“

  • Manfried Rauchensteiner

    Manfried Rauchensteiner

    Historiker

    „Die Situation vor dem Ersten Weltkrieg ist mit unseren Denkmustern wahrscheinlich nicht wirklich zu durchdringen.“

  • Christian Ortner

    Christian Ortner

    Militärhistoriker, ehem. Direktor des Heeresgeschichtlichen Museums Wien

    „In Europa hat jeder Staat verloren. Die wirklichen Gewinner sind die Vereinigten Staaten.“

  • Emil Brix

    Emil Brix

    Diplomat, ehem. Direktor der Diplomatischen Akademie Wien

    „Hat die Diplomatie versagt? Nein. Was versagt hat, ist die politische Entscheidungsfindung.“

  • Werner Wintersteiner

    Werner Wintersteiner

    Friedensforscher

    „Meine große Befürchtung ist, dass wir wieder einer Logik des Krieges folgen.“

  • Heribert Prantl

    Heribert Prantl

    Journalist, Publizist

    „Wenn ich die letzten Tage der Menschheit jetzt lese, geht einem ein Licht nach dem anderen auf, was die Gegenwart betrifft.“

  • Katharina Prager

    Katharina Prager

    Historikerin

    Über Kraus und „Die Fackel“: „Darin hat er ab seinem 25. Lebensjahr bis zu seinem Tod den Journalismus kritisiert. Für viele Dinge, die uns heute noch beschäftigen.“

  • Maria Piok

    Maria Piok

    Literaturwissenschafterin

    „Man kann noch so viele historische Bücher zum Ersten Weltkrieg lesen. Erst mit den letzten Tagen der Menschheit versteht man eigentlich, was hier wirklich passiert ist.“

  • Alix Poeze d’Harambure-Fraye

    Alix Poeze d’Harambure-Fraye

    Ururenkelin von Erzherzog Franz Ferdinand

    „Ein Staatsbegräbnis meiner Ururgroßeltern hätte vieles verändern können. Die Diplomaten und Oberhäupter hätten nach Wien kommen müssen, die hätten reden müssen.“

  • Gregor Razumovski

    Gregor Razumovski

    Unternehmer; seine Vorfahren vertraten Russland beim Wiener Kongress

    „Wenn man sich auf dieser Ebene anlügt, gibt es, wenn der Krieg läuft, kein Zurück.“

  • Elisabeth Halikiopoulos

    Elisabeth Halikiopoulos

    als Influencerin

    „Wir reden so viel über Krieg, dass der Frieden zu kurz kommt.“

Außerdem im Film

  • Gregor Gatscher-RiedlHistoriker„Es ist ein Krieg der Technik und es ist auch ein Krieg der Medien.“
  • Gerald Krieghofer (1953–2025)Karl-Kraus-Forscher und Zitatforscher„Schuldig macht sich ein Schriftsteller, der sich ernst nimmt, wenn er die Leute anlügt.“
  • Ferdinand KuefsteinFremdenführer
  • ChatGPTals KI

Darstellerinnen und Darsteller

Karl Kraus schrieb sein Weltkriegsdrama für ein „Marstheater“: mehr als zweihundert Szenen, mehrere hundert Figuren, von Kaiser und Generalstab bis zu Zeitungsverkäufern, Kriegsgewinnlern und Sterbenden im Lazarett. Im Stationentheater in der Serbenhalle Wiener Neustadt spielten gut zwanzig Darstellerinnen und Darsteller jeweils viele dieser Rollen, und das Publikum ging mit ihnen von Station zu Station. Der Film zeigt Szenen aus diesen Aufführungen.

  • Anushka Grigalashwili
  • Susanne Greiner
  • Elisabeth HalikiopoulosWebsite · Instagram
  • Elisabeth KoflerSchreibkraft u. a. · Website
  • Claudia KohlmannHofrätin Schwarz-Gelber, Frau Kommerzialrat Wahnschaffe, Frau Riedl u. a.
  • Iris SchmidKriegsberichterstatterin Alice Schalek, Frau Rosenberg · Website
  • Anú SifkovitsSchauspielerin Elfriede Ritter, Krankenschwester
  • Judita SuchyTheresia Pogatschnigg, Hausfrau Funk-Feigl, Krankenschwester u. a.
  • Henry ArnoldNörgler, Graf Dohna-Schlodien, Konsistorialrat Rabe u. a. · Website
  • Bernhard Bauer
  • Benedikt HaefnerIrrsinniger, Pastor Geier, Journalist Dr. Halberstam u. a.
  • Gregor HellingerKaffeesieder Riedl, Kommerzialrat Wahnschaffe, Hofphotograf Skolik u. a. · Instagram
  • David Ignjatovic
  • Jakob Leonhard
  • Gunter MatzkaGeneralstabschef Conrad von Hötzendorf, Kaiser Wilhelm II., Wucherer Chramosta u. a.
  • Gottfried Neuner
  • Thomas PohnKriegsberichterstatter u. a.
  • René RebeizChefredakteur Moritz Benedikt u. a.
  • Ralph SamlSoldat in der Küche u. a.
  • Raoul SimmlerLudwig Ganghofer, Rikschafahrer, Anton Grüßer u. a.
  • Adrian StowasserInstagram
  • Gerhard Swoboda

Figuren aus dem Stück

Alice Schalek
Die erste Frau, die im Ersten Weltkrieg als Kriegsberichterstatterin an die Front durfte. Kraus lässt sie das Grauen als Abenteuer beschreiben und macht sie zur Figur der begeisterten Presse. Gespielt von Iris Schmid.
Der Nörgler
Die Stimme von Kraus selbst. Im Streit mit dem Optimisten widerspricht er jeder Phrase, mit der der Krieg schöngeredet wird. Gespielt von Henry Arnold.
Der Irrsinnige
Er prangert die Kriegstreiberei an und wird dafür für verrückt erklärt. Benedikt Haefner, der ihn spielt: „Er wird von allen Umstehenden als Irrsinniger betitelt, ist aber eigentlich der einzige Normale.“
Moritz Benedikt
Herausgeber der Neuen Freien Presse, für Kraus der Inbegriff einer Zeitung, die den Krieg herbeischreibt. Gespielt von René Rebeiz.
Conrad von Hötzendorf
Chef des Generalstabs, der schon lange vor 1914 auf einen Krieg gegen Serbien drängte. Gunter Matzka spielt ihn, dazu unter anderem Kaiser Wilhelm II.
Elfriede Ritter
Eine Schauspielerin, die aus Russland heimkehrt. Reporter drehen ihr die Worte so lange um, bis sie ins gewünschte Kriegsbild passen. Gespielt von Anú Sifkovits.
Kaffeesieder Riedl
Der Besitzer des Café de l’Europe, stolz auf jeden Orden und jeden Titel. Gespielt von Gregor Hellinger.
Hofrätin Schwarz-Gelber
Mit ihrem Mann unterwegs in der Kriegsgesellschaft, vor allem, um gesehen zu werden. Gespielt von Claudia Kohlmann.

Kinderdarstellerinnen und Kinderdarsteller

  • Elias Gruber
  • Fabio Pammer
  • Pamina Pammer
  • Alma Pirolt
  • Natalie Platzer
  • Magdalena Reitstätter
  • Teresa Reitstätter
  • Helena Roth
  • Marlene Roth
  • Eliza Weghofer