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Die letzten Tage der Menschheit

Für Schulen

Ein Film über den Ersten Weltkrieg, der ständig in die Gegenwart schaut. Für Geschichte und Politische Bildung, Deutsch und Digitale Grundbildung in der Oberstufe.

Warum dieser Film

Wie kommen Gesellschaften in einen Krieg? Karl Kraus hat es in seinem Weltkriegsdrama an den Zeitungen gezeigt. Der Film zeigt es an den Zeitungen von damals und an den Feeds von heute.

Im Film sprechen Historikerinnen und Historiker, ein Offizier, ein Diplomat, ein Journalist, eine Literaturwissenschafterin und ein Friedensforscher. Dazwischen kommentiert eine Influencerin, und ChatGPT kommt als es selbst zu Wort. Ein Teil der Bilder ist mit KI erzeugt, der Film weist darauf hin. Das macht ihn zu einem guten Einstieg in Bildkritik.

Sechs Muster

Das Unterrichtsmaterial ist nach sechs Mustern gegliedert, die der Film offenlegt. Beim Muster-Bingo halten die Schülerinnen und Schüler fest, welche sie im Film wiedererkennen. Das ist der Einstieg in die Nachbesprechung.

  1. Das Narrativ

    Jeder Krieg braucht eine Erzählung.

  2. Die Propaganda

    Damals die Zeitung, heute der Feed.

  3. Die gescheiterte Diplomatie

    Krisen, deren Entschärfung der Diplomatie entzogen wurde.

  4. Die Selbst­überschätzung

    Entscheidungen, deren Tragweite niemand abschätzen konnte.

  5. Die neue Weltordnung

    Sieger und Verlierer.

  6. Der Frieden

    Was es braucht, damit er gelingt.

Schulvorstellung

Am Vormittag in den Partnerkinos, vom Kinostart bis ins Sommersemester 2027.

Filmgespräch

Nach der Vorstellung mit dem Regisseur oder mit Mitwirkenden des Films.

Kino und Workshop

Kinobesuch mit anschließendem Workshop zu Medienkompetenz und Fake News.

Unterrichtsmaterial

Kostenlos zum Herunterladen: Karl Kraus und der Erste Weltkrieg, Propaganda damals und heute, Quellenkritik, KI-generierte Bilder, Friedensbildung. In Vorbereitung.

Passt der Film zu Ihrer Klasse?

Für welches Alter?
Gedacht ist der Film für die Oberstufe. Er zeigt aktuelle Bilder aus Kriegs- und Krisengebieten. Die Kennzeichnung durch die Jugendmedienkommission wird beantragt, angestrebt ist eine Freigabe ab 12 Jahren. Vor dem Start gibt es eine eigene Vorführung für Pädagoginnen und Pädagogen.
Wie viel Zeit braucht das?
Der Film dauert rund 90 Minuten. Mit Weg und Filmgespräch ist das ein Vormittag, keine Doppelstunde.
Gibt es ein Prädikat?
Das Prädikat „wertvoll“ wird bei der Gemeinsamen Filmbewertungskommission der Länder beantragt. Wir tragen das Ergebnis hier nach.

Vorstellung anfragen

Schreiben Sie uns, welche Schule, wie viele Klassen und wann. Die Spieltermine der Partnerkinos stehen hier, sobald der Kinostart fix ist.